Umgangsformen bei der betrieblichen Weihnachtsfeier

Paillettenanzug schwarz

Alle Jahres wieder –
Gutes Benehmen und korrektes Outfit!

Umgangsformen scheinen seit Corona bei einigen Menschen nicht mehr zu existieren. Wenn ich mich in Restaurants umsehe, kann ich oft nicht mehr nachvollziehen, was mit den Benimmregeln passiert ist. Alle Jahre wieder ist des mir ein Anliegen, mit den richtigen Umgangsformen und dem korrekten Outfit bei der betrieblichen Weihnachtsfeier einen guten Eindruck zu machen!

Weihnachtsfeiern im betrieblichen Umfeld sind eine wunderbare Gelegenheit, das Jahr gemeinsam ausklingen zu lassen und sich abseits des Arbeitsalltags besser kennenzulernen. Doch wie bei jeder Feier gilt es auch hier, bestimmte Umgangsformen zu beachten, um einen harmonischen und respektvollen Umgang miteinander zu gewährleisten. Ein festliches Abendessen mit Kollegen und Vorgesetzten bietet die perfekte Gelegenheit, sich in einem informellen Rahmen besser kennenzulernen.Knigge Tipps Small Talk

Als IHK-zertifizierte Knigge-Trainerin möchte ich in diesem Blogbeitrag wertvolle Tipps und Hinweise geben, wie Du souverän und stilsicher durch die betriebliche Weihnachtsfeier navigieren kannst. Lass Dich durch einige Tipps und Regeln inspirieren, diese festliche Zeit nicht nur zu genießen, sondern auch professionell und höflich aufzutreten.

 

DIE BEGRÜSSUNG

Der erste Eindruck zählt – das wird immer GĂźltigkeit behalten. Begrüße Deine Vorgesetzten und Kollegen hĂśflich und mit einem Lächeln.
Hier gilt:

  • Hierarchie vor Alter.
    Der Ankommende grüßt zuerst.
    Der Herr grüßt die Dame.
    Der Mitarbeiter grüßt den Chef.

Ein fester, aber nicht zu starker Händedruck ist dabei das A und O. Die Hände sollten nicht schwitzig oder eiskalt sein. Wenn es die Situation erlaubt, kannst Du auch ein paar nette Worte ßber die Vorfreude auf den Abend verlieren und Dich fßr die Einladung bedanken.

 

DIE KLEIDUNG ZUR WEIHNACHTSFEIER

Auch wenn die Atmosphäre auf einer Weihnachtsfeier ab und zu lockerer ist, sollte auf eine angemessene Kleidung geachtet werden. Ein festlicher, aber nicht zu aufdringlicher Look ist hier gefragt.

Damen kÜnnen zum Beispiel ein elegantes Kleid oder die aktuell angesagte Pailletten-Hose tragen. Ein Herr mit Stil trägt bei einer betrieblichen Weihnachtsfeier eine Stoffhose und ein edles Hemd, ohne Musterung oder lustigen Motiven.

Vermeiden sollte die Dame mit Stil lässige Outfits mit Jeans und Lochmusterung, sowie zu kurze Kleider, Mini-RÜcke oder durchsichtige Oberteile. Auch der Herr mit Stil trägt eine Stoffhose und ein Hemd. In entsprechendem Rahmen ist ein Sakko oder eine Weste angebracht. Die Sneaker dßrfen an diesem Abend zu Hause bleiben.

Sollte ein Dresscode auf der Einladung zur betrieblichen Weihnachtsfeier genannt sein, halte Dich an diese Information und wähle Dein Outfit passend dazu. Bist Du mit der Wahl Deines Outfits nicht sicher, informiere Dich im Sekretariat des Gastgebers. Kollegen sind nicht immer die beste Orientierung, wenn es sich um den passenden Dresscode handelt.

DIE PLATZWAHL

Sollten Tischkarten mit Deinem Namen aufgestellt sein, solltest Du NIEMALS die Tischkarten austauschen und Dir einen anderen Platz aussuchen. Gibt es keine Tischkarten warte, bis Dir ein Platz zugewiesen wird. Als erstes nimmt der Gastgeber Platz, erst dann die Gäste.

Sollte es eine frei Platzwahl geben, wähle einen Platz, der sich in der Nähe Deines Teams oder Deiner Abteilung befindet. So kannst Du sicherstellen, dass Du mit vertrauten Gesichtern zusammensitzt und leichter ins Gespräch kommst.

UMGANGSFORMEN BEI TISCH

Auch wenn es verlockend ist, die festlichen Leckereien zu genießen, denke daran, dass es sich immer noch um eine berufliche Veranstaltung handelt. Übermäßiger Alkoholkonsum sollte absolut vermieden werden.

Wenn Du Dir unsicher bist, welche Besteckteile oder Gläser wann und wie verwendet werden, beginne immer von außen nach innen. Nimm kleine Bissen und iss nicht zu schnell, um peinliche Zwischenfälle zu vermeiden.

Die ganz normalen Tischmanieren solltest Du beherrschen:

  • Ellenbogen nicht auf den Tisch.
    Warte mit dem Essen, bis der Gastgeber beginnt.
    Nicht lautstark nach der Bedienung rufen.
    Mit dem Besteck gestikulieren.

8. Bloggeburtstag Lady 50plus

 

Eines solltest Du auf jeden Fall beherrschen – und zwar den richtigen Umgang mit der Serviette. Wenn Du hierzu Dein Wissen auffrischen mĂśchtest, lege ich Dir meinen sehr beliebten Blogbeitrag ans Herz.

  • Servietten-Knigge: Wohin nur mit der Serviette? – hier anklicken –

 

SMALL TALK

Das kleine Gespräch zwischendurch, wie man den Small Talk ebenfalls nennt, ist ein wesentlicher Bestandteil jeder Weihnachtsfeier. Sei offen und freundlich in Deinem Gespräch. Vermeide heikle Themen und den Austausch ßber Kollegen, die nicht am Small Talk teilnehmen.

Stelle eher Fragen und zeige Interesse an Deinen Kollegen und Ăźber ihre Hobbies. Auch ein positives Feedback Ăźber das Essen oder die gute Organisation der Feier sind immer eine gute Idee.

 

DANKSAGUNG UND VERABSCHIEDUNG

Zum Abschluss der betrieblichen Weihnachtsfeier solltest Du Dich bei dem Gastgeber und Organisatoren bedanken. Eine kurze, persÜnliche Danksagung zeigt die Wertschätzung und hinterlässt einen positiven Eindruck. Verabschiede Dich von Deinen Kollegen und Vorgesetzten und wßnsche allen noch einen angenehmen Abend.

7 Looks fĂźr 7 Tage im Februar

 

WEIHNACHTSFEIER: MEHR WISSEN

Solltest Du Deine Kenntnisse in Sachen „Moderne Umgangsformen“ auffrischen wollen, dann schaue Dir meine zahlreichen Beiträge zum Thema „Knigge“ einfach an. Sein Wissen zu ĂźberprĂźfen schafft Sicherheit bei der nächsten Einladung.

 

FAZIT: Die betriebliche Weihnachtsfeier

Eine betriebliche Weihnachtsfeier bietet eine hervorragende Gelegenheit, sich in einer entspannten Atmosphäre mit Kollegen und Vorgesetzten auszutauschen. Mit den richtigen Umgangsformen und korrekten Tischmanieren kannst Du sicherstellen, dass der Abend erfolgreich verlaufen ist.  Zeige Dich von Deiner besten Seite und stelle sicher, dass Du in bester Erinnerung bei Deinem Vorgesetzten und Gastgeber bleibst. Ein respektvoller und hÜflicher Umgang miteinander ist dabei das A und O.

 

  • Wird in Deinem Unternehmen eine betriebliche Weihnachtsfeier stattfinden?
  • Was ist der Dresscode in Deiner Firma bei einer Weihnachtsfeier?
  • Hast Du Fragen rund um das Thema Umgangsformen bei der betrieblichen Weihnachtsfeier,
    dann stelle mir Deine Frage in den Kommentaren. Ich beantworte diese sehr gerne!

 

„WILLST DU EINES MENSCHEN BILDUNG MESSEN,
SCHAU IHM EINFACH ZU BEIM ESSEN!“

 

Teile diesen Beitrag mit Deinen Kollegen und hänge ihn am besten am schwarzen Brett oder in der Teekßche aus.

 

Bleibt mir gewogen – einen stilvollen Sonntag!
Herzlichst
Eure
MARTINA BERG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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25 Kommentare

  1. Mareile
    17. November 2024 / 7:21

    Guten Morgen liebe Martina ☕️,
    die erste Tasse Kaffee und Deinen Blog lesen, so beginnt mein Sonntag.
    Ein sehr interessantes Thema. Leider sind die guten Manieren fast nicht nehr vorhanden.
    Seit diesem Jahr bin ich nur noch einige Stunden berufstätig. Eine Weihnachtsfeier gibt es, aber ich gehe da nicht mehr hin. In unserer Firma gibt es kaum noch Mitarbeiter in meinem Alter. Und die jĂźngere Generation sieht eine Feier eher als Fest der freien Getränke und benehmen sich nur daneben…
    Dein Beitrag sollte in jeder Firma von jedem Mitarbeiter vor der Weihnachtsfeier gelesen werden. Vielleicht wĂźrde es helfen.

    Einen wunderschĂśnen Sonntag!
    Liebe Grüße
    Mareile

    • Martina Berg
      17. November 2024 / 10:32

      Liebe Mareile,
      schĂśn, dass Du mit mir in den Sonntag startest :-).
      Manchmal ist es einfach unmĂśglich, was man als Mitarbeiter erlebt, nicht nur von den Kollegen – oft auch von den sogenannten Vorgesetzten.
      JĂźngere Menschen scheinen die FRIMENFEIER mit einer Wochenend-Party zu verwechseln, schade! Oh ja, zu viel getrunken wird meistens, quasi – es kostet ja nichts.
      Es wäre schÜn, wenn dieser Beitrag in manchen Unternehmen am Schwarzen Brett zu entdecken ist.
      Vielleicht hilft es ja noch, dass es etwas besser wird.

      Einen schĂśnen Sonntag!
      Liebe Grüße
      Martina

  2. Sabine
    17. November 2024 / 7:53

    Guten Morgen liebe Martina!

    An Weihnachtsfeiern nehme ich seit Jahren nicht mehr mit VergnĂźgen teil. Bei dieser Veranstaltung habe ich mich zuletzt gefragt, wie die Kollegen sich zuhause benehmen. In diesem Jahr nehme ich nicht teil, die GrĂźnde kennst du.

    Meine Erfahrungen der letzten Jahre:
    – Die Geräusche deines Verzehrs verderben mir den Appetit.
    – Hast du nur eine Hose?
    – Händewaschen, Duschen?
    – Ja, ich verlasse die Veranstaltung. Es ist 22.00 Uhr und ich fahre noch 2 Stunden nach Hause. Der Veranstaltungsort ist eine Zumutung.

    Gutes Benehmen ist zur GlĂźckssache geworden. Es fehlt nicht nur bei Tisch sondern auch im beruflichen Alltag. Es ist traurig.

    Herzlichst, Sabine

    • Martina Berg
      17. November 2024 / 10:29

      Liebe Sabine,
      ich glaube, Du kannst in diesem Jahr gut auf die Weihnachtsfeier in der Firma verzichten – ich weiß ja Bescheid…

      Du bringst so schĂśne Beispiele – alles erlebt, leider!
      Gutes Benehmen kennen die wenigsten Menschen – ich frage mich aber immer WARUM?
      Ich sehe es ja auf Instagram, wenn ich dieses Thema anspreche… – einige finden es fĂźr Ăźberholt – da weiß ich dann auch, wie sich diese Menschen benehmen!!! LEIDER…

      SchĂśnen Sonntag, trotz allem!
      Herzlichst
      Martina

  3. Beate
    17. November 2024 / 7:56

    Guten Morgen Martina,

    dein Blogbeitrag ist wieder sehr lesenswert und informativ. Meine Umgangsformen sind mit Sicherheit nicht immer perfekt, aber ich habe zuhause ein paar grundsätzliche Regeln mitbekommen.

    Es ist es immer eine Bereicherung, wenn du darĂźber schreibst. Ich kann fĂźr mich immer sehr viel mitnehmen und lese auch gerne verschiede Dinge, wie das Beispiel mit der Serviette, gerne mal wieder nach.

    Am Weihnachtsfeiern habe ich auch nicht immer gute Erinnerungen. Manchmal hat man den Eindruck, dass gute Umgangsformen „aus der Mode gekommen“ sind. Schade.

    Viele liebe Grüße

    Beate

    • Martina Berg
      17. November 2024 / 10:27

      Liebe Beate,
      freut mich, dass ich Dir noch einige Informationen mit auf dem Weg gebe, da ich ja weiß, dass Du alles perfekt beherrschst.
      Oh ja, betriebliche Weihnachtsfeiern, da habe ich auch so einige Erinnerungen. FrĂźher waren diese wirklich schĂśner und stilvoller. Aber wenn man eingeladen wird und dann selbst fĂźr das Essen sorgen muss und die Getränke selbst bezahlen muss … ja, auf so etwas kann ich verzichten – alles schon erlebt :-).

      Einen schĂśnen Sonntag – nur noch 2 Wochen 🙂
      Liebe Grüße
      Martina

      • Beate
        17. November 2024 / 12:17

        JA, ich zähle die Tage ❤️❤️

  4. Karen
    17. November 2024 / 9:09

    Liebe Martina,
    ja, Umgangsformen…. Ich kann mich den Damen oben diesbezüglich nur anschließen. Da ich selbst diese aus beiden Richtungen kenne. Ich selbst habe 8 Angestellte von denen eine Dame immer wieder Probleme mit dem Benehmen hat. Außerdem werde ich als Projektbegleiterin zu einer großen Weihnachtsfeier meines Projektpartners eingeladen. Die verlasse ich auch immer nach der „Pflichtzeit“.
    Von daheim habe ich die Verhaltensregeln mitbekommen. Meine Mutter sagte immer: „Du sollst auch bei der Queen am Tisch sitzen können.“
    Trotzdem eine Frage: Chefarzt, männlich, jünger gegenüber niedergelassene Ärztin, weiblich, 30 Jahre im Geschäft. Hierarchie? Wer darf/ sollte ein „Du“ zuerst anbieten?

    Liebe Grüße
    Karen

    • Martina Berg
      17. November 2024 / 10:25

      Liebe Karen,
      was fĂźr ein schĂśner Satz „…Queen….“ – toll!
      Die ältere Person bietet das DU an. ABER, man sollte sich dies immer gut ßberlegen, denn ein Du kann nicht zurßckgenommen werden.

      Liebe Grüße und einen schönen Sonntag!
      Martina

  5. 17. November 2024 / 10:01

    for me it sounds like normal politeness. but today’s etiquette is far to search. especially with phone behaviour in a restaurant. and clothing…..gosh…… jeans and a tee, don’t start me. enjoy your Sunday.

    • Martina Berg
      17. November 2024 / 10:22

      Thank you for the comment. Yes, sometimes you can’t even imagine how some people behave. What must it be like at home? How do the parents behave? I can only shake my head when I look around a restaurant. Unfortunately!

  6. Renate
    17. November 2024 / 10:10

    Liebe Martina,
    tja, was lernt man in der Schule so alles und kann einiges davon im Leben nicht gebrauchen. Knigge Unterricht wäre doch sinnvoll und wßrde den mitmenschlichen Umgang sicher verschÜnern.
    Ich bin sehr einfach aufgewachsen, aber bestimmte Regeln gab es wie selbstverständlich. Eltern die sich bemßhen ein gewisses Benehmen an ihre Kinder weiterzugeben, fallen geradezu auf; aber es gibt sie zum Glßck noch!
    Vielleicht wird sich in ein paar Jahren gutes Benehmen wieder durchsetzen. Es gibt doch immer Trends, manchmal auch ins Positive…

    Liebe Grüße, Renate

    • Martina Berg
      17. November 2024 / 10:20

      Liebe Renate,
      das wäre eine tolle Idee, Knigge als Unterrichtsfach – WUNSCHDENKEN!
      Gutes Benehmen scheint nicht mehr „IN“ zu sein. Es wird ja nicht auf TikTok und co. gehipt – was fĂźr tolle neudeutsche Begriffe.
      Nein, da ist Dubai-Schokolade angesagt, die wenigsten wissen, wie man sie stilvoll isst. Ja, es war mir ein Anliegen, dazu einen Beitrag zu schreiben. Ich weiß, es lesen meistens die, die sich sowieso zu benehmen wissen, aber ich gebe die Hoffnung niemals auf.

      Einen schĂśnen Sonntag!
      Liebe Grüße
      Martina

  7. Meike
    17. November 2024 / 10:21

    Liebe Martina,
    Danke fßr den wunderbaren und notwendigen Artikel. Ich bin nicht mehr berufstätig, also fallen sämtliche Feiern aus. Nach meiner Erfahrung gab es nur kleine Patzer bei diesen Feiern und fast alle haben die Etikette eingehalten.
    Als Alleinerziehende mit einem gehandicapten, zappeligen Jungen war es mĂźhsam und doch lohnenswert Tischmanieren einzufordern. Alle Besucher:innen (Kinder und Jugendliche) mussten sich benehmen- bei Tisch besonders. Abfällige Kommentare gab es kaum. Die Ansage „hier bin ich der Chef“ half immer. Die Bereitschaft, auf Kinder Einfluss zu nehmen, ist deutlich zurĂźck gegangen.
    Inzwischen ist mein Sohn erwachsen, benimmt sich normal, ist hilfsbereit und freundlich. Es hat sich ausgezahlt, dass wir soviel geĂźbt haben.
    Gewundert habe ich mich aber doch Ăźber seine Aussage neulich „es gibt soviele, die sich nicht benehmen kĂśnnen“, das betrifft Umgangsformen in der Öffentlichkeit.
    Ich finde es sehr wichtig, Haltung einzunehmen, Anderen mit Wertschätzung und Respekt entgegen zu treten, egal wo.
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
    Meike

    • Martina Berg
      17. November 2024 / 10:36

      Liebe Meike,
      wie schĂśn, dass Du auch der Meinung bist, dass mein Beitrag notwendig ist.
      Das ist sehr erfreulich, dass es bei Deinem frĂźheren Arbeitgeber „gesittet“ zuging – schĂśn, dass es noch so etwas gibt.
      Ein toller Kommentar – und besonders toll finde ich, dass Dein Sohn genau unsere Meinung teilt.
      Hoffen wir, dass es vielleicht etwas besser wird in den nächsten Jahren – ich gebe die Hoffnung nie auf!

      Einen schönen Sonntag und liebe Grüße
      Martina

  8. 17. November 2024 / 15:23

    Liebe Martina.
    Betriebliche Weihnachtsfeier, ein Thema fĂźr sich! Ich bin ja nie gerne hingegangen, das gebe ich zu. Zuerst ist es formell, aber je später der Abend… naja, ich sage jetzt nicht viel mehr dazu, Ăźber die Umgangsformen ist oben schon einiges gesagt. Ich rate jeder Frau, sich Ăźberhaupt bei betrieblichen Feiern stets dezent zu kleiden! Ein schicker Hosenanzug geht immer. Ein Hosenanzug schafft eine gewisse Distanz und man ist weder over- noch underdressed. Man kann ihn, je nachdem, mit einer formellen Bluse oder einem sportiven Top kombinieren. Kleid geht natĂźrlich auch, aber bitte nicht zu kurz! Und immer „Dame“ bleiben. Man muss ja am anderen Tag wieder ins BĂźro…
    Mit diesen kurzen Bemerkungen wĂźnsche ich allen einen schĂśnen Sonntag!
    Christa

    P.S.: Blogbeitrag am Donnerstag? Da habe ich wohl was Ăźbersehen?

    • Martina Berg
      17. November 2024 / 17:04

      Liebe Christa,
      vielen Dank fĂźr den informativen Beitrag. Du sagst es: Ein Hosenanzug ist immer eine gute Wahl – wie gesagt, je nach Dresscode oder Rahmen.
      Ein Kleid oder Rock sollte niemals zu kurz gewählt werden – eher etwas länger. Dann bleibt alles im professionellen Rahmen.

      Einen schĂśnen Abend – liebe Grüße
      Martina

      PS: Was meinst du mit Blogbeitrag am Donnerstag? Das verstehe ich nicht wirklich…

  9. Sabine Gartzke
    17. November 2024 / 16:48

    Liebe Martina, heute etwas verspätet.
    Ich war mit meiner ältesten Tochter auf Brautkleid suche!
    Wir haben was schĂśnes gefunden.

    Jetzt zu deinem heutigen Blog, es ist unfassbar was manche so erleben. Wo sind die guten Manieren geblieben?
    Es ist unfassbar was manche berichten!

    Ja es wäre schÜn wenn in der Schule auch benehmen gelernt wßrde, obwohl ich der Meinung bin, dass dies im Elternhaus gelernt werden sollte.
    Meine kleine Enkelin 19 Monate sagt, wenn sie was mĂśchte Oma eine Milch bitte, oder Danke!
    Doch nicht weil es ihr beigebracht wird, nein sie hört es bei ihren Eltern oder bei uns Großeltern hört. Ich finde das alleine sollte selbstverständlich sein!!!

    Ich wĂźnsche dir einen schĂśnen Rest Sonntag und allen schĂśne Weihnachtsfeiern!!
    Liebe Grüße Bine

    • Martina Berg
      17. November 2024 / 17:06

      Liebe Sabine,
      es besteht also noch Hoffnung! Das finde ich so schĂśn, wie Dein Enkel bereits alles richtig macht! Ja, es liegt am Elternhaus…
      Deshalb ist es mir besonders fragwĂźrdig, wie erziehen die Generation 30 denn ihre Kinder?
      Ist alles erlaubt? Darf man den Kindern nichts mehr beibringen – bitte liebe 30jährigen, denkt einmal darĂźber nach – falls hierzu einige Leser diesen Beitrag lesen.

      Einen schĂśnen Abend liebe Sabine,
      herzlichst
      Martina

  10. Rita
    18. November 2024 / 7:01

    Guten Morgen meine Liebe Martina.
    Dein Blobeitrag ist wieder super lesenswert.
    Ich hadere dieses Jahr mit unserer Feier, sie wird immer größer aber die Lokation bleibt die gleiche.
    Die letzten Jahre gab es nach dem Ständerling einen rann auf den Sitzplatz und anschließend ans Büfett. Ob Sommerfest oder Weihnachtsfeier es ist nie genügend Platz zum sitzen und Essen vorhanden.
    Schade.
    Angemeldet habe ich mich mal nur ob ich hingehe ist absolut offen.
    Wßnsche dir eine schÜne Woche und mach weiter so. Deine Beiträge sind immer super. Freu mich jedes Mal
    Lg

    • Martina Berg
      19. November 2024 / 12:27

      Liebe Rita,
      das klingt nicht gut – da mĂźsste alles angepasst werden. Zu eng, zu viele Menschen – das hat nichts mit einem entsprechenden Rahmen zu tun.
      Es freut mich, dass Dir meine Beiträge immer wieder gefallen. Das ist ein tolles Kompliment fßr meine Arbeit.
      Beste Grüße
      Martina

  11. Kristin
    18. November 2024 / 8:11

    Guten Morgen Martina!
    Ja… Alle Jahre wieder!
    In diesem Jahr werde ich zum ersten Mal nicht teilnehmen.
    Leider sind so viele nette Kollegnicht mehr da. Und ehrlich gesagt, ich komme mit den Keuten, die nach der Uni neu im Unternehmen sind, nicht mehr klar. Null Berufserfahrung, sber wissen alles besser.
    Da verbringe ich meinen Abend lieber mit meinem Mann und besuche den Weihnachtsmarkt in NĂźrnberg.

    Eine schöne Woche, vielleicht hänge ich Deinen Beitrag sogar in der Teeküche aus 😃.

    Liebe Grüße
    Kristin

    • Martina Berg
      19. November 2024 / 12:26

      Liebe Kristin,
      es ist schon schade, was in manchen Firmen aktuell los ist.
      Was Du schreibst verstehe ich sehr gut, es geht vielen so.
      Es wäre toll, wenn Du den Beitrag aushängen wĂźrdest 🙂 – vielleicht hilft es ein bisschen.
      Beste Grüße
      Martina

  12. Marlies
    21. November 2024 / 21:40

    Liebe Martina,
    Ich schreibe eigentlich nie etwas, aber es muss hier einfach mal sein.
    Ich bin endlich im Ruhestand und danke Gott auf sollen Vieren, daß mir diese Feiern erspart bleiben. Ich nehme das so wahr wie Kristin weiter oben geschrieben hat. Besonders die Neulinge, frisch von der Uni, wissen alles, aber wirklich alles besser. Keinerlei Respekt, von Manieren ganz zu schweigen.
    Ich behaupte nicht, daß ICH alles richtig gemacht habe, aber ich meine, gewisse Grenzen haben wir nicht überschritten.
    Das ist nicht nur auf Betriebsfeiern so.

    Im August war ich auf Goethes Spuren in Wetzlar ( Die Leiden des jungen Werther) und bin natürlich mit der Bahn gefahren. Auch hier junge Leute, wahrscheinlich Studenten, OHNE EIN MINDESTMAß AN ANSTAND!
    Ich weiß nicht, woran das liegt. Es ist eben so.

    Trotzdem ein schĂśnes Fest und alles Gute fĂźr 2025

    Marlies 🌻

    • Martina Berg
      22. November 2024 / 9:32

      Liebe Marlies,
      es ist wie es ist – vielleicht sind wir in einem Alter, wo wir den Unterschied zwischen den Generationen sehr spĂźren. Ich habe vor kurzem erst ein ähnliches Erlebnis gehabt. Es ist fĂźr mich allerdings sehr befremdlich, wer diese jungen Erwachsenen erzieht? Was ist los im Elternhaus? Ist das das Ergebnis der „freien Erziehung“, oder ist es im Elternhaus so schrecklich, dass sich jeder nur noch um sich kĂźmmert. Ein Thema, das mich immer mehr beschäftigt.
      Danke fĂźr Deinen Kommentar!

      Einen tollen Tag mit vielen GlĂźcksmomenten!
      Beste Grüße
      Martina

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