KURHAUS SCHÄRDING – Zeit für mein ICH

KURHAUS SCHÄRDING – Zeit für mein ICH

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Ein Wochenende für meine Gesundheit

Die Einladung aus dem Kurhaus Schärding Barmherziger Brüder hätte zu keinem günstigeren Zeitpunkt kommen können. Gerade hatte ich innerhalb kürzester Zeit meine zweite Erkältung einigermaßen überstanden. Da erreichte mich die Anfrage, ob ich das Kurhaus in Schärding besuchen möchte. JA, das wollte ich und ich bin mit ganz neuen Eindrücken zurück gekommen.

In zwei Teilen berichte ich über meinen Aufenthalt am letzten Wochenende, was mich wirklich nachhaltig beeinflusst hat. Aber alles der Reihe nach.

Das Kurhaus

Das Kurhaus Schärding der Barmherzigen Brüder wurde 1931 eröffnet. Das ehemalige Kloster liegt überaus günstig. Von München habe ich gerade mal 2 Stunden Autofahrt benötigt, um gut in dem kleinen Barockstädtchen Schärding anzukommen. Das Kurhaus ist kein Wellness-Tempel wie man es von anderen Hotels gewohnt ist. Das Haus ist eher gediegen, setzt auf Einfachheit und auf sich Zeit nehmen.

Der Fokus des Kurshauses liegt darauf, sich ZEIT FÜR IHR ICH zu nehmen – wie es im Hausprospekt beschrieben ist. Das ehemalige Kloster, dem eine wunderschöne Kirche angeschlossen ist, bietet eine Oase der Inspirationen und der sinnvollen Einfachheit.

Die Zimmer

An der Rezeption werde ich freundlich empfangen. Da ich sehr früh angereist bin, bin ich positiv überrascht, dass mein geräumiges 2-Raum-Zimmer bereits bezugsbereit ist. Die Lage des Zimmers lässt einen Blick über den hauseigenen Kurpark zu. Schade, dass das Wetter so gar nicht mitgespielt hat und der Park noch im Winterschlaf liegt. Im Frühjahr und Sommer kann ich es mir gut vorstellen, geruhsame Augenblicke im Park zu verleben.

Die Koffer sind schnell ausgepackt, denn ich habe dieses Mal nur wenig mitgenommen. Herr Direktor Schopf wartet schon auf mich. Er nimmt sich ausgiebig Zeit, um mir das Haus zu zeigen.

Die Kapelle

Wir starten unseren Rundgang in der wundervollen Kapelle, die mit einem direkten Zugang vom Kurhaus erreichbar ist. Zeit für Besinnung und für den täglichen Gottesdienst ist ein wichtiger Punkt für das Haus der Barmherzigen Brüder.

Das Therapiezentrum – drei Säulen

Das Kurhaus in Schärding legt seinen Schwerpunkt auf drei Säulen: Die traditionelle indische Medizin – AYURVEDA. Die traditionelle chinesische Medizin – TCM. Und die dritte Säule, die traditionelle europäische Medizin – KNEIPP.

Der einzelne Mensch steht durch seine individuelle Lebensform immer im Fokus der Medizin, erklärt mir Herr Schopf. In persönlichen Gesprächen wird jeder Besucher des Hauses beraten und über die verschiedenen Formen der Naturheilkunde gut aufgeklärt.

Da mich dieser Bereich so fasziniert hat, berichte ich Euch dazu in einem separaten Beitrag in den nächsten Wochen. Ich bin jetzt noch ganz begeistert, was in wenigen Tagen möglich ist.

Sich der Gesundheit widmen

Unser Rundgang führt uns weiter zu den unterschiedlichen Behandlungsräumen. Verschiedene Bewegungs- und Entspannungstrainings werden täglich angeboten. Der Gymnastikraum war immer gut besucht. Leider hatte ich dafür keine Zeit, da mein Tagesablauf für die nächsten zwei Tage gut verplant war.

Lernt das Wasser richtig kennen,
und es wird euch stets ein verlässlicher Freund sein.

(Sebastian Kneipp – 1821-1897)

Der Name KNEIPP war bis vor einiger Zeit etwas in Vergessenheit geraten. Gut, dass wir uns alle wieder auf das Natürliche besinnen. Das ganzheitliche Denken von Sebastian Kneipp gilt wieder als wegweisend für die europäische Naturheilkunde.

Zahlreiche Behandlungen nach KNEIPP sind eines der Schwerpunkte im Kurhaus Schärding. Von Wickel, Waschungen, Bäder, Packungen und Güssen ist für jeden die richtige Behandlung dabei – je nach Gesundheitszustand, je nach individuellen Ansprüchen.

Massagen und Therapien

Ob Fußreflexzonenmassage, Ayuverdische Massage, Schmerztherapie, Akupunktur, Heilgymnastik und vieles mehr, die Angebote sind so vielfältig wie der Mensch als Individuum. Ich freue mich schon riesig auf meine erste Ayurveda Abhyanga Ganzkörpermassage, die auf meinem Plan steht.

Nach den Massagen hat jeder Gast die Möglichkeit, sich im Ruheraum zu erholen.  Der Ruheraum bietet einen schönen Ausblick auf den Inn. Ich kann es mir gut vorstellen, im Sommer auf der großen Terrasse mein Schläfchen zu halten.

Die Küche der Achtsamkeit

Die Küche des Kurhauses Schärding ist mit der „Grünen Haube“ ausgezeichnet. Bekanntlich wissen Klöster schon immer, wie es sich mit dem guten Essen und Trinken verhält. Bedenken wir alleine, welch gutes Bier in manch einem Kloster gebraut wurde und noch immer gebraut wird.

Viele unserer Krankheiten haben ihren Ursprung in der falschen Ernährung. Schlaflosigkeit, Unruhe, Kopf- und Gelenkschmerzen, Allergien, Verdauungsstörungen und vieles mehr rühren häufig von Ernährungsfehlern.

Das Küchenteam im Kurhaus Schärding verarbeitet überwiegend saisonale Lebensmittel, die aus der Region stammen. Von basisch vegetarisch, vegan, ayurvedisch oder klassische Hausmannskost – für jeden Gaumen ist eine gute Auswahl vorhanden.

Gernot Flieher, Diät- und Ayurvedakoch, hat sich eine Philosophie verinnerlicht: Die Gedanken während des schöpferischen Aktes der Zubereitung beeinflussen die Qualität der Mahlzeit – im positiven wie im negativen Sinn. Die täglichen Gerichte vereinen Genuss und Gesundheit. Gleichzeitig spenden sie Energie für ein gesundes Leben.

Der Speisesaal entspricht optisch nicht mehr den modernen Anforderungen eines 4-Sterne-Hauses. Direktor Schopf erklärte mir, dass dieser Bereich im nächsten Jahr modernisiert werden soll.

Mein erster Eindruck

Naturheilkunde ist der Schwerpunkt des Kurhauses der Barmherzigen Brüder in Schärding. Wer einen Wellness-Tempel erwartet, ist an der falschen Adresse. Wer einen Ort der Entschleunigung, der Ruhe und der zu sich selbst kommen sucht, ist in Schärding gut aufgehoben. Einiges sollte den Ansprüchen der Neuzeit, auch in einem Kloster, allerdings angepasst werden.

Wer WLAN in allen Bereichen des Hauses oder auf seinem Zimmer erwartet, wird schnell geerdet. Einen Internetanschluss gibt es nur in der innenliegenden Bibliothek.

Noch ein Tipp für’s Drum-Herum

Schärding ist eine bezaubernde kleine Barockstadt, mit viel Flair. Die zahlreichen bunten Häuser geben der Kleinstadt einen ganz eigenen Charakter. Vom Kurhaus ist der Ortskern in wenigen Minuten gut zu Fuß erreichbar.

Der naheliegende Inn, der allerdings ab und zu enormes Hochwasser hat, lädt zum Radln und zu langen Spaziergängen ein. Es gibt viel zu entdecken in und um Schärding.

In Teil II meiner Reise berichte ich Euch über meine Ayurvedischen Erfahrungen, Behandlungen und was ich für mich umsetzen kann.

  • Hast Du schon einmal eine Kneipp- oder Ayurvedische Kur erleben dürfen?

Über Deine Erfahrungen freue ich mich sehr. Was kannst Du mir und meinen Leserinnen dazu berichten?

Bleibt mir gewogen – bis ganz bald!
Herzlichst
Eure
MARTINA BERG

 

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit dem
Kurhaus der Barmherzigen Brüder in Schärding entstanden.
Vielen Dank!

 

 

10 Kommentare

  1. Sabine
    31. Januar 2018 / 6:07

    Guten Morgen liebe Martina

    Das klingt sehr interessant und das Kurhaus hat seinen eigenen Charme. Nun bin jetzt schon auf den 2. TEIL sehr neugierig!

    Wünsche Dir und allen Lesern und Leserinnen einen wunderschönen Tag.

    Herzlichst Sabine

    • Martina Berg
      Autor
      31. Januar 2018 / 17:27

      Liebe Sabine,
      schön, dass Dich der Beitrag interessiert. Und in Teil II wirst Du sehen, was ich schon alles für mich übernommen und geändert habe. Kaum vorstellbar, dass Frau in so kurzer Zeit vieles verändern kann, gesundheitlich und mental.
      Dir einen herzlichen Gruß
      Martina

  2. Beate
    31. Januar 2018 / 6:09

    Guten Morgen Martina, das hört sich alles sehr interessant an und vor allen Dingen ist es ein ganz anderer Ansatz. Zeit für mich ist ein tolles Motto und der ganze Rahmen kommt mir sehr entgegen. Die Homepage werde ich mir näher ansehen. Ich gehe oft auch mal zur Heilpraktikerin und finde alternvative Heilmethoden immer interessant. Dein Bericht ist sehr schön geschrieben und ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt. Viele liebe Grüße Beate

    • Martina Berg
      Autor
      31. Januar 2018 / 17:26

      Liebe Beate,
      Du hast es richtig erkannt: Ein ganz anderer Ansatz, kein Glamour, sondern Zeit für sich – für mich. Entspannung und keine Hektik. Einiges habe ich bereits in meinen täglichen Ablauf mit integriert, aber dazu im zweiten Teil.
      Liebe Grüße
      Martina

  3. Kerstin Frei von Lebenskunst in der Lebensmitte
    31. Januar 2018 / 14:22

    Sehr interessant liebe Martina. Deinen Artikel werde ich doch gleich mal in mein Online Magazin aufnehmen, damit noch mehr Leute von dem Kurhaus erfahren. Außerdem werde ich darüber auch in meinem Blog berichten. https://www.kerstin-frei.eu/blog/ Du hast alles gut beschrieben und ich freue mich auf den 2. Teil.
    Ich bin oft in Klöstern zu Auszeiten. Das sind immer heilsame Erfahrungen. Besonders die Stille ist es, die mich sehr anspricht. Das geht ganz tief. Dazu Meditation und Gebet, Gemeinschaft und meistens ein schöner Klosterpark oder eine schöne Landschaft. Das Essen ist in vielen Klöstern ein wichtiger Faktor. Hier in Schärding ist es ja Spitzenkost. Das ist toll. Was mir gut gefällt ist, wie Du beschrieben hast, dass sie verschiedene traditionelle Heilmethoden kombinieren. Das ist ein guter Ansatz. Vielen Dank liebe Martina deine Kerstin Frei von Lebenskunst in der Lebensmitte

    • Martina Berg
      Autor
      31. Januar 2018 / 17:24

      Liebe Kerstin,
      was für ein überaus charmanter Kommentar, den Du mir da hinterlassen hast. Ich freue mich sehr, dass Dir mein Reisebericht so gut gefällt. Interessant, dass auch Du in Klöstern Dir eine Auszeit gönnst. Soweit mit bekannt und erläutert wurde, ist das Kurhaus Schärding das einzige Haus, welches diese drei Heilmethoden unter einem Dach anbieten.
      Ich freue mich, wenn Du auch beim Teil II wieder unter meinen Leserinnen sein wirst.
      Danke, dass Du auf Deinen Blog darüber berichten wirst.
      Vielen Dank und beste Grüße
      Martina

      • Wunderbar! Vielen Dank liebe Martina für Deine Antwort. Ich bin gar nicht benachrichtigt worden. Da ich heute und morgen alles zusammenstelle für meinen Blog, wollte ich nochmal was nachsehen auf Deiner Seite! Alles Gute D Kerstin Frei von Lebenskunst in der Lebensmitte

        • Martina Berg
          Autor
          8. Februar 2018 / 20:27

          Liebe Kerstin,
          ich danke Dir für die lieben Worte, und vor allem, dass Du meinen Blog bei Dir mit erwähnen willst. Ich melde mich bei Dir auch noch per Email, da ich eine schöne Idee für uns beide im Köpfchen habe 🙂
          Bis ganz bald,
          herzlichst Martina

  4. Astrid S.
    1. Februar 2018 / 14:34

    Liebe Martina,
    das ist ein sehr interessanter Bericht. Ich habe bereits Erfahrungen mit Kneipp- und TCM-Kuren sammeln dürfen. Beide Kurarten haben mir auf sehr unterschiedliche Art sehr gut getan. Die drei Heilmethoden unter einem Dach sind aber bestimmt noch erfolgreicher in der Entschleunigung. Ich freue mich schon auf Teil II deines Berichts. Dein auf Instagram gezeigtes Cape ist grandios. Ich wünsche dir eine schöne Restwoche und viel Spass in Berlin.
    Herzlichst
    Astrid

    • Martina Berg
      Autor
      4. Februar 2018 / 18:54

      Liebe Astrid,
      entschuldige, dass ich erst heute dazu komme, auf Deinen schönen Kommentar zu antworten. Ich war auf Geschäftsreise und dabei schaue ich eher selten in mein Laptop.
      Das finde ich überaus interessant, dass Du bereits Erfahrungen mit Kneipp und TCM selbst gemacht hast. Die drei Kurarten in einem Haus sei – lt. Kurhaus-Direktor – einzigartig und macht das Kurhaus deshalb so beliebt. Teil II wird es in der kommenden Woche auf meinem Blog zu lesen geben.
      Mein Cape werde ich demnächst ausführlich vorstellen, denn es gibt es exklusiv demnächst auf meinem Blog 🙂
      Herzliche Grüße und schönen Abend,
      Martina

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