Die Wiens hat einen speziellen Charme – Offenheit, Unbeschwertheit und Herzlichkeit mit den Menschen, die uns dort begegnen. Es wird gelacht, gesunken, gegessen und getrunken – und alle verstehen sich prima. Gerade am Freitag und Samstag zeigte sich der bayerische Himmel von der besten Seite – und dabei kann ich nur gut gelaunt sein!
Ich lernte Max, Amelie, Schorschi, Bernd, Thorsten (mit H), Rosie, Gßnter (ohne H) Lynn und David (aus Australien) kennen. Sofort waren wir auf Du und Du. Fremde werden schnell zu Freunden, junge und etwas ältere schunkeln um die Wette und ausländische Besucher gehÜren selbstverständlich sofort in die Gemeinschaft der neuen Freund.
Ohne Probleme wird geduzt, ein Lächeln gehĂśrt zu jeder BegrĂźĂung und beim Prosit der GemĂźtlichkeit singt der ganze Tisch mit.
- Warum ist dieses unverkrampfte Miteinander nur auf der Wiesn oder im Fasching mĂśglich? Warum begegnen sich die Menschen im restlichen Jahr misstrauisch, grimmig, aufbrausend und manchmal arrogant?
Wenn ich in der Bahn unterwegs bin und die anderen Fahrgäste mit einem „Guten Morgen“ freundlich begrĂźĂe, bekomme ich nicht immer einen GegengruĂ. Oder ich komme in ein Unternehmen, um mein Seminar abzuhalten, werde ich oft am Empfang bereits mit einem grimmigen oder auch barschen Ton begrĂźĂt.
Mir ist es langsam egal, welches schlecht gelaunte Gesicht mir gegenßber sitzt, steht oder begegnet. Ich lasse mir meine gute Laune und mein Lächeln jedenfalls nicht verderben. Und zwar, nicht nur zur zum Oktoberfest, sondern ich lächle das ganze Jahr!
„Anderen ein Lächeln zu schenken, ist ein Geschenk,
das fast immer ankommt – und zurĂźckkommt“.Â
(Ernst Ferstl)
Wen haben Sie heute schon angelächelt?
Ăber Ihre positiven (oder negativen) Erfahrungen, liebe Leserinnen und Leser, freue ich mich.
Bis ganz bald!
Einen angenehmen Sonntag mit vielen guten Gedanken
und immer ein Lächeln auf Ihren Lippen,
herzlichst Ihre
MARTINA BERG

